23. Rudolfsgnader Treffen am 9. September 2017

Diese Einladung ist auch als Information für unsere Landsleute gedacht, die nicht (mehr) zum Treffen kommen können!


Am Samstag, den 9. September 2017

in der Gaststätte „Wildpark“ in

78056 Villingen-Schwenningen

Hölzle 9 (Im Fässlesgrund)                                                 

Tel. 07720-32571

 

Liebe Rudolfer Landsleute und Freunde!

Wir laden alle Alt- und Neu-Rudolfer mit Angehörigen und Freunden sehr herzlich zum Treffen ein.

13.00 Uhr      Saalöffnung „Wildpark“ (mit Bewirtung)

14.00 Uhr      Totengedenken am Gedenkkreuz

auf dem Waldfriedhof in Schwenningen

anschließend Treffen in der Gaststätte „Wildpark“

15.00 Uhr      Offizielle Eröffnung und Begrüßung durch den

Vorsitzenden des Ortsausschusses Richard Harle

Grußworte

Anschließend gemütliches Beisammensein

Am Sonntag, den 10. September, ab 10.00 Uhr Frühschoppen und Ausklang in der Gaststätte.
Wir freuen uns, wenn viele Rudolfer die Gelegenheit wahrnehmen, Verwandte, Freunde und Nachbarn aus der alten Heimat zu treffen, oder neue Freunde zu finden.
Auch diesmal wollen wir wieder die “ Jungen Rudolfer “ ansprechen, um ein „Kennenlernen“ untereinander zu fördern.
Bitte geben Sie diese Einladung auch an Rudolfer und ihre Nachkommen und an die Neu-Rudolfer weiter, deren Anschriften wir nicht haben. Auch sie sind herzlich eingeladen.
Für die Kosten des Treffens bittet die H.O.G. um eine Spende je Teilnehmer von 10 Euro, da die Durchführung des Treffens nur mit Spenden möglich ist.

In heimatlicher und freundschaftlicher Verbundenheit grüßt
der Ortsausschuss der Heimatortsgemeinschaft (H.O.G.) Rudolfsgnad

Adresse : Heimatortsgemeinschaft (H.O.G.) RUDOLFSGNAD
c/o Richard Harle, Hölderlinstraße 9, D-71397 LEUTENBACH
Tel: 07195-2655 E-Mail: richardharle@t-online.de
Homepage : www.rudolfsgnad.de

Festausschuss: Alfred Blees, Grafenmattweg 1, 78054 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720-32554, Mobil 01752140847, E-Mail: alfred.blees@arcor.de

Übernachtungsmöglichkeiten:

  • Hotel Allee, Alleenstr. 28/2, 78054 Villingen-Schwenningen
    Tel. 07720-992410, Fax 07720-992412
  • Hotel Royal, August-Reitz-Str. 27, 78054 Villingen-Schwenningen)
    Tel. 07720-3054940, Fax 07720-3054941, Mobil 015253883909
    E-Mail: info@hotelroyal-vs.de, www.hotelroyal-vs.de
  • Central Hotel, Alte Herdstr. 12, 78054 Villingen-Schwenningen

         Tel. 07720-303-0, Fax 07720-303-100

  • Sunny Side Up, Schwenninger Str. 3A, 78083 Dauchingen Tel. 07720-2368250

          www.sunnysideup-gaestehaus.de

Hier können Sie sich die Einladung ausdrucken…..Einladung 2017 als PDF öffnen

 

 

 

Informationen über den Verein Gedenkstätten Rudolfsgnad e.V.

Vorsitzender: Lorenz Baron
73230 Kirchheim-Jesingen, Alte Weilheimer Str. 36/1

„Der im Februar 2002 gegründete Verein erfüllt den Zweck der Errichtung und Pflege der Gedenkstätten, insbesondere des Gedenkens an die Lageropfer der Donauschwaben, ferner den freien Zugang zu diesen Stätten zu ermöglichen und mit den Spendengeldern uneigennützig die Gedenkstätten zu erhalten, zu ergänzen und zu pflegen.“ (Auszug aus der Satzung des Vereins, Kurzfassung) Neben dem Wiederaufbau und der Restaurierung der Friedhofkapelle in Rudolfsgnad/Knicanin wurde auf der Teletschka an den Massengräbern eine eindrucksvolle Gedenkstätte errichtet. Neu geschaffen wurde auch eine Gedenkstätte auf dem Friedhof. Der Verein Gedenkstätten Rudolfsgnad e.V. hat für die Opfer des Vernichtungslagers die bis Mitte 1946 umgekommen sind, einen Gedenkstein aus Granit, sowie zwei Betonwände zum Anbringen von Gedenktafeln errichtet. Die Anlage befindet sich direkt vor den Massengräbern, etwa 50 m hinter der Kapelle. Die Erde über den Massengräbern wurde eingeebnet, so dass eine gleichmäßige Stufe von etwa 60 cm Höhe entstand.

Die Heimatortsgemeinschaft Rudolfsgnad ist Lorenz Baron sehr dankbar, dass durch seine Initiative und seinen guten Verbindungen nach Knicanin es möglich geworden ist, diese Gedenkstätten zu errichten.
Mit Dankbarkeit nehmen die H.O.G. Rudolfsgnad und die Angehörigen der Opfer, die in den Massengräbern bestattet wurden, zur Kenntnis, dass die heutigen Bewohner von Knicanin mit Respekt und Mitgefühl diesen Gedenkstätten begegnen.

Die Arbeit des Vereins wird durch Spenden finanziert. Lorenz Baron bedankt sich im Namen des Vereins bei allen Spendern und bittet, die Aktivitäten des Vereins weiterhin finanziell zu unterstützen.
Kontonummer: Kreissparkasse Esslingen, IBAN: DE 66 61150020 00007408777 BIC: ESSLDE66

Aktuelle Information: Laut Bericht des Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Donauschwaben,
Hans Supritz, werden auch die Massengräber von Rudolfsgnad/Knicanin in den Betreuungsvertrag zwischen Deutschland und Serbien mit aufgenommen. Damit wird der

„Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ für die Pflege der Gedenkstätten auch mit zuständig werden.
Der Fortbestand der Gedenkstätten wird dadurch auch in Zukunft gewährleistet.

 

 

Stand der Rudolfsgnader Familienforschung im Jahr 2017

Woher kamen die Rudolfer? Wer sind die Rudolfer, die sich auch stolz „Riedwölf“ nannten, wohin sind sie und ihre Nachkommen gezogen? Für die Rudolfsgnader Familienforscher, oder besser gesagt, für alle Rudolfer und ihre Nachkommen, sind folgende Veröffentlichungen wichtige Quellen:

Monographie der Gemeinde Rudolfsgnad von 1891“.

Zum 18.Treffen im August 2007 wurde die digitalisierte Neuauflage fertig gestellt und vorgelegt von Philipp Lung. Dieses Buch enthält u.a. ein Namensverzeichnis der Bewohner von Rudolfsgnad im Jahre 1891, mit weiteren Angaben über Geburtsort, Geburtsjahr, Hausnummern, und Familienstand.

Rudolfsgnad 1866 – 1966, Chronik einer deutsch-banater Militaer-Grenz-Gemeinde“

Von Dr. Anton Lehmann. Herausgegeben vom Ortsausschuss Rudolfsgnad anlässlich der Hundertjahrfeier am 16. und 17. Juli 1966 in der Patengemeinde Leutenbach bei Stuttgart, mit einem Namensverzeichnis der Einwohner, vor dem Exodus im Oktober 1944.

Familienbuch Deutsch Etschka, Sigmundfeld und Rudolfsgnad“

zum 14.Treffen, im September 1999 von Philipp Lung herausgegeben. Mit Angaben über Namen, Geburtsjahr, Eheschließung, Kinder, Familienzusammenhänge, Hausnummern, Herkunft, Auswanderung u.v.a.

Das Rudolfsgnader Kirchenbuch 1866 bis 1944“.

Zum 20. Treffen im Jahre 2011 wurde das neue Familienbuch Rudolfsgnad von Philipp Lung vorgelegt.

Unerwartet tauchte eine digitalisierte Kopie des Originals des Kirchenbuches auf. Die Rudolfsgnader waren bis zu diesem Zeitpunkt überzeugt, dass die Aufzeichnungen des Kirchenbuches mit der Zerstörung der Kirche und der Dorfgemeinschaft untergegangen und nicht mehr vorhanden seien.

Mit den wieder gefundenen Unterlagen, die alle digitalisiert sind, gibt es einen Datenbestand, der noch weitere umfangreiche Forschungen und Aufarbeitungen ermöglicht.

Rudolfsgnad ist mit seiner Geschichte ein Sonderfall der Donauschwäbischen Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung.

Der Weg und das Schicksal der Rudolfsgnader sind exemplarisch für Studien der Bevölkerungsbewegungen in Europa, beginnend im 18.Jahrhundert bis in das 21.Jahrhundert.

Die Siedler des Jahres 1866 haben sich im Donau-Theiss-Ried zu der „Donauschwäbischen Dorfgemeinschaft Rudolfsgnad“ zusammengefunden, sie haben schwere Überschwemmungen überstanden – das Dorf überlebte.

Es gab in geringer Zahl Abwanderungen in andere donauschwäbische Gemeinden und nach Übersee.

Die Dorfgemeinschaft hat all das gemeinschaftlich überstanden, bis zum denkwürdigen Exodus der Gemeinschaft am 3.Oktober 1944, der Flucht (mit 228 Wagen, 365 Pferden und 943 Personen) nach Westen. Aber auch da waren es verantwortungsbewusste Männer und Frauen, die diesen Exodus vorbereitet und angeführt haben. Die Dorfgemeinschaft war untergegangen – die Heimatortsgemeinschaft ( H.O.G.) – als Schicksalsgemeinschaft war entstanden.

Die Rudolfer haben die Gründung und den Untergang ihres donauschwäbischen Dorfes gemeinsam gemeistert. Mit familiärer, nachbarschaftlicher und freundschaftlicher Hilfe schafften sie die Ortsgründung und auch das Überleben in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Es fanden sich immer Männer und Frauen die bereit waren, für die Gemeinschaft der Rudolfer Verantwortung zu übernehmen, um schwere Zeiten zu meistern.

Für die Rudolfsgnader ist, wie für viele Donauschwaben, die Familienforschung ein besonderes Interessensgebiet. Nachdem zur Ansiedlung von Rudolfsgnad im Jahre 1866 aus über 30 Orten Personen und Familien kamen, sind für die Familienforschung auch diese Herkunftsorte von besonderem Interesse. Nur so kann die Familienforschung der Rudolfsgnader vielfach bis zur Bestimmung des Auswanderungsortes in Deutschland zurückverfolgt werden.

Auf diesem Gebiet hat der Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher (AkdFF) und die Arbeitsgemeinschaft donauschwäbischer Familienforscher (AVBF), mit seinen aktiven ehrenamtlichen Mitarbeitern und Regionalleitern, beachtliche Veröffentlichungen ermöglicht.

Kontaktadresse für Rudolfer: Philipp Lung, Schwarzaweg 18, 78054 Villingen-Schwenningen

E-Mail: philipp.lung@t-online.de

Umzug Schwenningen 1953

Kerwei Andorf 1946

Kirche 1915

Treffen Leutenbach1986

Schulhaus