Entstehung der Heimatortsgemeinschaft

Ausblick – Zukunft der Gemeinschaft der Rudolfsgnader, Patenschaft, Heimatstube, historisches Archiv, Homepage

Mit der Flucht und der Vertreibung aus dem Dorf Rudolfsgnad entstand die Heimatortsgemeinschaft Rudolfsgnad – eine Gemeinschaft der ehemaligen Bewohner sowie deren Nachkommen. Es handelt sich um über 900 Familien. Die Heimatortsgemeinschaft Rudolfsgnad ist Mitglied im Landesverband der Donauschwaben in Baden-Württemberg, sowie im Bundesverband der Donauschwäbischen Landsmannschaft in Deutschland. Durch 14 große internationale Heimattreffen und durch regionale Treffen die noch heute Verwandtschafts- Freundes- und Nachbarschaftbegegnungen sind, wurden die Gemeinschaft und die Kontakte gepflegt und aufrechterhalten.

Mit der Übernahme der Patenschaft über Rudolfsgnad durch die Gemeinde Leutenbach bei Stuttgart am 18. November 1955 entstand für die Heimatortsgemeinschaft Rudolfsgnad ein „Kristallisationspunkt“ für die Erfassung, Bewahrung und Aufbereitung der Rudolfsgnad betreffenden Fakten und Daten. Die Einrichtung einer „Donauschwäbischen Heimatstube“ in vorbildlicher Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Leutenbach im örtlichen Heimatmuseum und der Beginn des Aufbaus eines historischen Archivs in Zusammenarbeit mit diesem Verein und der Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Horst Gebhard, sind Bausteine für die Erfassung der geschichtlichen und personenbezogenen Daten und Fakten der Rudolfsgnader. Unterlagen werden gesammelt und aufbereitet und sollen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde wird nunmehr die Einrichtung einer „Homepage“ – einer allgemein zugänglichen modernen Informationsquelle im Computersystem des „Internet“ in Angriff genommen.

Richard Harle Vorsitzender der Heimatortsgemeinschaft Rudolfsgnad